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06.07.2019, 21:20 Uhr
Mesumer Eltern kämpfen für beide Grundschulen
Stadtteilunion Mesum trifft Schulpflegschaften und Fördervereine der Mesumer Grundschulen
Seit im letzten Schulausschuss über die mehrjährige Planung der Rheinenser Grundschulen beraten worden ist, herrscht bei Eltern und Lehrern in Mesum Unruhe, wenn nicht gar blankes Entsetzen. Die aktuelle Vorlage der Stadtverwaltung sieht vor, beide Mesumer Grundschulen mit zwei Zügen zu versehen. Kling unproblematisch, ist es aber nicht, wenn man weiß, dass die Johannesschule derzeit im Schulverbund mit Elte ist und einer der beiden Klassenzüge vollständig in Elte bleibt und damit faktisch zwei Schulstandorte mit nur jeweils einem Zug geschaffen werden. Aktuell könnte dieses Problem nur so gelöst werden, dass man den fehlenden Zug der Johannesschule – wo aufgrund bestehender Kinderzahlen im Zweifel mehr Anmeldung zu erwarten sind – von der Franziskusschule wegnimmt, die dann ihrerseits aber nur noch einen Zug hätte.
Die Franziskus- (oben) und die Johannesschule (unten) in Mesum kämpfen für ihre Zügigkeiten
Während die Ratsmitglieder Claudia Reinke und Andree Hachmann im Vorfeld der Schulausschusssitzung bereits mit den jeweiligen Rektoren der Grundschulen gesprochen hatten und diese ihrerseits sehr deutlich gemacht haben, was die jeweilige Entscheidung für katastrophale Auswirkungen auf ihre Schulen hätten, traf sich die CDU Stadtteilunion Mesum in dieser Woche mit Vertretern der Schulpflegschaften und Fördervereine der beiden Mesumer Grundschulen. Durch Josef Wilps Vorschlag im Schulausschuss, die Verwaltung noch einmal prüfen zu lassen, unter welchen Voraussetzungen ein fünfter Klassenzug in Mesum möglich wäre, ohne diesen zu Lasten der anderen Rheinenser Schulen umzuverteilen, hatten man bis zur Ratssitzung am kommenden Dienstag etwas Luft gewonnen, Möglichkeiten und Wege über das Land und die Bezirksregierung zu finden und eben mit den Betroffenen zu sprechen. Das hatte bislang niemand gemacht. Weder Lehrer noch Eltern sind in die Überlegungen mit einbezogen worden. So konnte Mesums CDU-Vorsitzender Dieter Simon Heike Eich von der Schulpflegschaft und Klaus Overesch vom Förderverein der Johannesschule, Stefanie Wever und Miriam Wengler von der Schulpflegschaft und Eva Mühle vom Förderverein der Franziskusschule begrüßen. Alle fünf machten für ihre Schule mit zahlreichen Beispielen sehr deutlich, was der Wegfall des jeweils einen Zuges im Schulalltag bedeutet: Vom Wegbrechen großer Teile des Lehrerkollegiums, der Gefährdung bestehender Schulprojekte, dem Wegfall einer Konrektor-Stelle und den anstehenden Problemen bei Vertretungen in Krankheitsfällen. Es wurde sehr deutlich, dass sich alle einig waren, dass weder in der Franziskusschule noch in der Johannesschule aus Sicht der Eltern ein geregelter Schulbetrieb mit nur einem Klassenzug am Standort Mesum möglich ist. „Egal welche Schule am Ende nur einen Zug in Mesum hat, sei es die Franziskusschule oder die Johannesschule mit den organisatorischen Lasten des Schulverbundes“, fasste Klaus Overesch die Meinung der Eltern zusammen, „diese Schule ist dem Untergang geweiht.“ Er machte zudem deutlich, dass sich dies weder die Eltern der Franziskusschule noch der Johannesschule gefallen lassen werden. „Die aktuelle Vorlage zerstört die Johannesschule, und verschiebt man den fehlenden Zug vom Feld ins Dorf, um dort die Schule zu retten, dann zerstört man die Franziskusschule. Das ist eine unhaltbare Alternative.“ Nach diesem einhelligen Appell der Eltern der zwei Grundschulen in Mesum, beide Schulen am Standort Mesum unbedingt zweizügig zu halten, sagte die CDU Mesum ihre Unterstützung zu, auf allen Ebenen, sei es im Stadtrat und auch auf Landesebene, für eine solche Lösung einzustehen und zu kämpfen.
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