Neuigkeiten
16.02.2019, 08:29 Uhr
Stadtteilunion Rheine-West verärgert über Verlagerung der Paul-Gerhardt-Schule
Mit Verärgerung hat die CDU Stadtteilunion Rheine-West auf die Ankündigung der Verwaltung reagiert, die Paul-Gerhardt-Schule rund eineinhalb Jahre lang zum Gebäude der ehemaligen Overberg-Hauptschule auszulagern. „Sowohl schulfachlich wie auch kommunikativ gibt es eine Vielzahl von Kritikpunkten an den Verwaltungsplänen, die vor einer Entscheidung noch intern wie öffentlich zu diskutieren sind“, sagte CDU-Stadtteilunionsvorsitzender Dr. Manfred Konietzko. Die Eltern mit dieser Nachricht vor vollendete Tatsachen zu stellen, sei nicht mehr zeitgemäß und habe mit einer bürgernahen Verwaltung nichts zu tun.
Nicht nur die defizitäre Kommunikation und die fehlende offene Ansprache der Eltern im Vorfeld der geplanten Maßnahmen regten dabei zur Kritik an, auch stießen die Pläne aus unterschiedlichen Gründen bei der CDU Stadtteilunion auf wenig Gegenliebe. Insbesondere die große Entfernung zwischen der Paul-Gerhardt-Schule und dem Gebäude der ehemaligen Overberg-Hauptschule stand dabei im Zentrum der Kritik. „Wie kann denn ein Bustransfer für 200 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren vom Wietesch zur Overbergschule, die mehr als fünf Kilometer entfernt ist, überhaupt organisiert werden? Und das alles im morgendlichen Berufsverkehr?“, fragte Prof. Dr. Thorben Winter, Mitglied des CDU Stadtteilunionsvorstandes. Er verdeutlichte, dass die Eltern ihr Kind aus zwei Gründen bei der Paul-Gerhardt-Schule angemeldet hätten: Wegen des ausgesprochen guten Rufs der Schule und wegen der wohnortnahen Beschulung. „Es ist nicht hinzunehmen, dass die Kinder nun nahezu die Hälfte ihrer Grundschulzeit täglich quer durch die Stadt gefahren werden“, so Winter weiter.
Der Vorsitzende der CDU Stadtteilunion Rheine-West Dr. Manfred Konietzko
Es fehlen der CDU Stadtteilunion zudem weitere Informationen, in welchen Alternativen die Schulverwaltung gedacht habe. Dr. Manfred Konietzko warf die Frage auf, ob die Aufstellung von mobilen Einheiten am Emsland-Stadion geprüft worden sei. Diese Übergangslösung könne auch bei einer Teilnahme der Gertrudenschule an der Grundschuloffensive und damit weiteren Baumaßnahmen in den Schulen im Stadtteil tragfähig sein. Weitere Möglichkeiten seien die Nutzung von Räumlichkeiten im Dionysianum oder an der Volkshochschule. Insgesamt wünsche sich die CDU vor Ort künftig eine bessere, offenere Kommunikation. „Wir sind uns sicher, dass wir zu einer gemeinsamen Lösung kommen können, die weitaus verträglicher für die Kinder ist als der Vorschlag der Verwaltung“, denkt der Vorsitzende Dr. Manfred Konietzko bereits in die Zukunft.
CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hermann Gröhe Angela Merkel bei Facebook Hermann Gröhe bei Facebook
© CDU Stadtunion Rheine  | Startseite | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.06 sec.