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08.09.2018, 15:57 Uhr
Start war ein voller Erfolg
CDU Rheine besucht neue Kita an der Ochtruper Straße im Rahmen der Sommertour
Vor gut drei Wochen ist die neue Kita an der Ochtruper Straße in Betrieb gegangen. Grund genug für die CDU Rheine, sich ein Bild über den Start und die Zusammenarbeit mit der Stadt zu machen. Träger der neuen Kita ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Gebaut hat sie die Wohnungsgesellschaft der Stadt Rheine, welche auch als Vermieter auftritt. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der offenen und transparenten Bauweise. „Man fühlt sich kein Stück eingeengt, die Glasfronten erlauben einen idyllischen Blick auf den toll gestalteten Spielplatz und die Erzieherinnen haben einen guten Überblick. So sollte eine Kita aussehen“, befand CDU-Fraktionsvorsitzender Andree Hachmann. Dabei wurde auch Wert auf die Akustik gelegt, wie Architekt Robert Höfker erläuterte: „Die Decke besteht aus 18 Zentimeter dickem Massivholz ohne Beton darüber. Dadurch wird unglaublich viel Lärm gefiltert.“ AWO-Fachbereichsleiterin Kerstin Kocher ergänzte: „Diese angenehme Akustik ist vor allem auch der Sprachentwicklung förderlich.“
Auch die schön gestaltete Außenanlage der Kita beeindruckte
Auch der Fachkräftemangel spiele insgesamt eine große Rolle. Durch den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen werden auch in Rheine zur Zeit immer mehr Kitas gebaut. In den nächsten Jahren könnten hierfür allerdings bis zu 50 Erzieher fehlen. Laut Kocher sei die Chance zum Start eines neuen Kitajahres höher, offene Fachkraftstellen zu besetzen. Unterjährig könne ein Bedarf aber häufig zum Nachteil der Kinder und übrigen Mitarbeiter erst nach sehr langer Zeit gedeckt werden. Die Bezahlung sei dabei nicht das Hauptproblem laut Kocher: „Ein Erzieher verdient inzwischen etwa 2800 Euro brutto im Monat. Es fehlt zur Zeit allerdings massiv an Ausbildungsplätzen, dort ist Eile geboten.“ Es gebe zur Problematik bereits in vielen Städten trägerübergreifende Arbeitskreise, in denen Lösungen für die Herausforderung gefunden werden sollen, so Kocher weiter.

Kita-Leiterin Kirsten Juwien hatte dabei noch einen besonderen Wunsch: „Auch in dieser Einrichtung haben wir keinen männlichen Erzieher, obwohl eine männliche Bezugsperson auch für die Entwicklung der Kinder ein Vorteil ist. Wir würden uns freuen, wenn sich das Image dieses tollen Berufes wandeln würde und auch mehr Männer ihn ergreifen würden.“

Ein weiterer Schwerpunkt im pädagogischen Konzept der Kita ist Therapie- und Begleithund Beppo. Der blonde Labrador-Rüde absolvierte mit seinem Frauchen, Kita-Leiterin Juwien, eine entsprechende Ausbildung. Der Einsatz in der Kita ist dabei auf vielfältige Weise ein Gewinn für die Kinder. Bei der Sprachförderung käme man über den Hund leichter an die Kinder heran, durch Ertasten wird die Körperwahrnehmung geschult. Aber auch Empathie durch das Zusammensein mit einem Lebewesen wird so erlernt. „Außerdem ist Beppo für die Kinder auch einfach ein toller Freund zum spielen und schmusen“, so Juvien.

Sozialausschussmitglied Elisabeth Meyer interessierte sich für die Verpflegung der Kinder in der Mittagszeit. Hier berichtete Kocher, dass eine eigene Köchin in der modernen Küche der Kita das Mittagessen frisch, regional und saisonal für wir Kinder zubereitet. „Ernährung spielt für die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern eine wichtige Rolle, die wir hier entsprechend würdigen möchten“, betont Kocher weiter.

Insgesamt sei der Start der Kita ein voller Erfolg gewesen meint Juvien. Die Kinder hätten sich gut eingewöhnt, bei der Zusammenarbeit mit Stadt und Wohnungsgesellschaft habe man während der Bauphase eine Menge Wünsche einbringen können und das Gebäude funktional und ansprechend geworden.

Zum Abschluss des Besuches hatten Kocher und Juvien aber auch noch ein ernstes Anliegen an die Kommunalpolitiker. So seien die mobilen Baumkübel, die der Verkehrsberuhigung auf der Ochtruper Straße dienten und während der Baumaßnahme weichen mussten, bisher nicht wieder aufgestellt worden. „Zudem wird hier generell ziemlich zügig gefahren, obwohl es eine Tempo 30-Zone ist und nun auch noch eine Kita vorhanden ist“, bedauert Juvien. Ratsmitglied Fabian Lenz meinte dazu: „Die Ochtruper Straße ist baulich eigentlich gar nicht als Tempo 30-Zone ausgelegt und erkennbar, was hier schon lange ein Problem ist. Wir sollten jetzt, wo auch noch eine Kita direkt an ihr liegt, nochmals nach Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung suchen und nehmen das Anliegen auf.“
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