Andrea Stullich, CDU-Landtagsabgeordnete aus Rheine, ist in den Landesvorstand der CDA, des Arbeitnehmerflügels der CDU, gewählt worden. Bei der CDA-Landestagung in Bielefeld erhielt Stullich das drittbeste Ergebnis und verstärkt den Landesvorstand unter der Führung des wiedergewählten Vorsitzenden Dennis Radke MdEP künftig als Beisitzerin.
„Unser gesamtes Sozialsystem orientiert sich an den Werten der christlichen Soziallehre“, sagte Stullich nach ihrer Wahl. „Das ist unser Fundament, und deshalb sind die sozialen Themen der Markenkern der CDA. Themen wie bezahlbares Wohnen, Generationengerechtigkeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, die Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg, das sind Themen, die wir für die Menschen konsequent voran bringen müssen. Daran will ich noch stärker als bisher mitwirken.“ Außerdem wolle sie ihre langjährige Erfahrung aus den Bereichen Medien und Öffentlichkeitsarbeit in die Vorstandsarbeit der CDA einbringen.
Stullich ist seit 2017 Mitglied des Landtags und dort Sprecherin für Medienpolitik der CDU-Fraktion sowie Mitglied im Petitionsausschuss, im Schulausschuss, im Ausschuss für Kultur und Medien sowie wie im Begleitgremium des Landtags zur Corona-Pandemie. „Das Herz der CDU schlägt in der CDA. Einen Kompass haben, fortschrittliche Ideen voranbringen und dabei konservative, liberale und christlich-soziale Überzeugungen vertreten und mein Fähnchen nicht nach dem Wind hängen, weltoffen sein und gleichzeitig heimatverbunden – dafür steht die CDU mit ihren Vereinigungen.“ Die CDU müsse wieder deutlicher machen, "dass sie die moderne Volks-Partei der Mitte, des ländlichen Raums und der Familien ist“, so Stullich weiter. Die CDU habe einen Zugang in alle Teile der Gesellschaft und könne eben unterschiedliche Strömungen binden, "auch und gerade jetzt, im Zeitalter des demografischen Wandels, des technologischen Umbruchs und der Globalisierung."

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