Im Rahmen der Sommertour war die CDU Rheine mit gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Gast auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Hermann Kümpers.
„Dass heute so viele Teilnehmer hier sind, zeigt welch großes Interesse mit dem gesamten Projekt verbunden ist und wir freuen uns auf den Austausch,“ begrüßte Ulrich Dienhart als Vertreter der Investorengruppe GMP alle Gäste.

Der gemeinsame Termin zwischen der Investorengruppe GMP und der CDU startete mit einer Besichtigung und einem Rundgang über das gesamte Areal, welches GMP im vergangenen Jahr erworben hat. So konnten sich alle Teilnehmer einen guten Eindruck über das große Fabrikgelände, sowie die umliegenden Flächen verschaffen. Neben den aktuellen Gewerbehallen wurde auch die erworbene Wiese beim Kuba-Areal besichtigt. Dabei betonte Herr Dienhart, den bestehenden Baumbestand auch bei einer Bebauung unbedingt schützen und erhalten zu wollen.

Nach dem Rundgang kehrten alle gemeinsam in die ehemalige Spinnerei ein, um dort in den Austausch zu kommen. Die bisher vorgelegten Entwürfe der Investorengruppe wurden dort aus- und vorgestellt, um so in den gemeinsamen Dialog zu kommen.
Auch wenn die ersten Entwürfe öffentlich gemacht wurden, gibt es noch viele offene Punkte über die gesprochen werden muss. Grundsätzlich wurde die Entwicklung des gesamten Areals begrüßt und positiv gesehen: „Wir haben uns schon seit Jahren eine Entwicklung des geschichtsträchtigen Ortes gewünscht. Die Gesamtentwicklung des Areals sehe ich positiv, wenngleich die genauen Details der vorgelegten Konzepte noch erläutert und ausgearbeitet werden müssen,“ fasste das CDU-Mitglied aus dem Schotthock und ehemaliges Ratsmitglied Alfred Uphaus zusammen.

Neu zu schaffender Wohnraum bleibt aber ein zentrales Thema in Zukunft. „Wir benötigen in den nächsten Jahren neuen Wohnraum in und für Rheine. Das hat das nicht zuletzt das neue Wohnraumversorgungskonzept der Stadt gezeigt,“ betonte die neue CDU-Vorsitzende der Stadt Rheine Marlen Achterkamp.

Um neuen Wohnraum im nun zu planenden Emsauenquartier Kümpers zu schaffen, müssen aber mehrere Komponenten berücksichtigt werden: „Wir müssen es schaffen, diesen geschichtsträchtigen Ort zu erhalten und gleichzeitig ein attraktives Wohnquartier mit modernen und innovativen Möglichkeiten des Zusammenlebens zu schaffen,“ erläuterte CDU-Ratsherr Tobias Rennemeier.
Darüber hinaus sind Nachhaltigkeitsaspekte wichtige Bestandteile in der Entwicklung von modernen Wohnquartieren: „Bei der Stadtentwicklung und der Entwicklung von neuem Wohnraum spielt die Nachhaltigkeit eine immer größere Bedeutung. Darum müssen wir auch über Möglichkeiten von Dach- oder Fassadenbegrünung sprechen,“ ergänzte Andree Hachmann, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat.

Zum Abschluss bedankte sich Marlen Achterkamp für den offenen Austausch und den Besuch bei der ehemaligen Textilfabrik Hermann Kümpers.

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