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Politische Leckerbissen mit Nebenwirkungen
Peter Altmaier 1. Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion Gastredner beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Rheine
Peter Altmaier ist Gastredner beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Rheine am 10. Februar ab 20 Uhr im Stadtparkrestaurant. Nach dem CDU-Landesvorsitzenden und Bundesumweltminister Norbert Röttgen im Vorjahr wird also ein weiterer CDU-Hochkaräter Rheine die Ehre geben. Schließlich gilt Peter Altmaier in vielerlei Hinsicht als politisches Schwergewicht. Der 1. Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion hat nicht nur als enger Vertrauter von Kanzlerin Angela gewichtigen Einfluss auf politische Weichenstellungen. Er weiß über den Einsatz von gewichtigen Argumenten hinaus auch mit seinen Kochkünsten zu überzeugen, wenn es gilt, notwendige Mehrheiten zu organisieren. Dies soll er laut Nachrichtenmagazin Cicero jüngst im Vorfeld der Entscheidung über den Euro-Rettungsfonds abermals unter Beweis gestellt haben.
Peter Altmaier, MdB Gast beim Neujahrsempfang der CDU Rheine
Für Norbert Kahle, frisch gewählter Vorsitzender des Stadtverbandes Rheine, verknüpft sich mit dem Auftritt Altmaiers auch ein klares Bekenntnis der CDU Rheine zum Modernisierungskurs der Bundespartei. Wie Röttgen war Altmaier Mitglieder der Pizza-Connection, einem Gesprächskreis zwischen einigen jungen Abgeordneten der CDU und Bündnis 90/Die Grünen in den 1990er-Jahren. Ob die damaligen Treffen als Voraussetzung für die späteren Verhandlungen zu einer möglichen Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP nach den Bundestagswahlen 2005 beigetragen hätten, sei dahingestellt. "Ein Jamaika-Bündnis im Kleinen haben wir in Rheine jedoch mit dem Klimaschutzbündnis mit dem Titel "Die Schöpfung bewahren" tatsächlich auf die Beine gestellt", so Kahle. Bis zum Jahr 2050 soll demnach die Stadt eine klimaneutrale Kommune sein. Im Stadtgebiet verbrauchte Energie soll bis dahin zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammen und die Verkehrsmittel sollen weitgehend emissionsfrei sein.
Ob Altmaier auch ein besonderes Geschenk von den Rheiner Christdemokraten mit nach Berlin trägt? Norbert Röttgen erhielt vor einem Jahr einen mit westfälischen Spezialität gefüllten Präsentkorb samt Brandbrief an die Kanzlerin. Kernsatz des Briefes: „Nur wenn die Städte und Gemeinden von den vom Bundesgesetzgeber veranlassten Sozialaufwendungen dauerhaft entlastet werden, besteht eine Chance auf eine finanzielle Gesundung der Kommunen“. Der Inhalt des Präsentkorbes würde diesmal vielleicht einen gut abgehangenen Schinken und Pumpernickel enthalten. Die Forderung der Städte und Gemeinden an den Bundesgesetzgeber sind ja mittlerweile auch gut abgehangen. Und glaubwürdige Politik ist ein hartes Brot. Davon weiß auch der Gourmet Peter Altmaier etwas zu berichten.
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