Neuigkeiten
29.08.2010, 23:09 Uhr
„Informative Radtour der Stadtteilunion durch Altenrheine"
Am letzten Mittwoch  trafen sich Mitglieder der Stadteilunion Altenrheine und interessierte Bürger zu einer Radtour durch Altenrheine bei der informative Zwischenstopps eingelegt wurden.
„Die Radtourteilnehmer lassen sich von Alfons Beckmann beim Blockheizkraftwerkstandort an der Gutenbergstraße die regenrative Strom- und Wärmeerzeugung mittels Biogas erklären.“
Startpunkt war der SC Altenrheine wo der 1. Vorsitzende Jörg Brandhorst die Gäste begrüßte. Er berichtete über die aktuellen Entwicklung beim SCA, zeigte die gerade fertiggestellte neue Beregnungsanlage und hofft nun, dass seitens der Stadt Rheine ein weiterer Zuschuss zur Erweiterung dieser Anlage gewährt wird. Diese Erweiterung war zwar Bestandteil des ersten  Förderantrags, konnte aber aufgrund mangelnder Finanzmittel vom Sportausschuss nicht genehmigt werden. „Vom SCA hört man nur positive Nachrichten, was hier angepackt wird gelingt und dieses aufgrund eines hohen ehrenamtlichen Engagements. Wer eine Tribüne erstellen kann ohne die Vereinskasse zu belasten, ausschließlich mit Sponsoren und ehrenamtlicher Hilfe, ist gut aufgestellt und genießt eine hohe Wertschätzung in der Bürgerschaft.“ so Hermann-Josef Kohnen, Ratsmitglied für den Wahlkreis Altenrheine. Unterwegs zum nächsten  Informationspunkt passierten die Teilnehmer den neuen Radweg entlang der Paschenaustraße, der nach langen Bemühungen nun für mehr Verkehrssicherheit für die vielen Radfahrer sorgt. Nächster Haltepunkt war die Baustelle des neuen Schweinemastbetriebes Storm im Altenrheiner Brook. Der Bauherr, Albert Storm, stellte das Bauvorhaben, welches künftig Platz für 2000 Mastschweine bietet, vor und beantwortete fachkompetent die Fragen der Teilnehmer zur Baustelle und zur modernen Schweinemast. Ein Biogas-Blockheizkraftwerk konnten die Radler an der Gutenbergstraße besichtigen. Alfons Beckmann erklärte den Anwesenden das Prinzip der Biogasnutzung, bei der mit Gas aus der Biogasanlage regenerativer, CO2-neutraler Strom erzeugt und  die dabei anfallende Wärme zur Beheizung von Gewerbehallen genutzt wird. Auch berichtete Beckmann über die weiteren Planung, die eine insgesamt zehn kilometerlange Biogasleitung vorsieht, von der weitere BHKW- Standorte, zum Beispiel an der Euregio-Gesamtschule gespeist werden sollen. Ein weiterer Stopp wurde bei der Firma Datko, einem am Jacksonring angesiedelten Elektroinstallationsbetrieb, eingelegt. Die Brüder Datko schilderten hier eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, welches sich auf den Bau von Photovoltaikanlagen spezialisiert hat und mittlerweile 45 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir werden in diesem Jahr rund 74.000 Photovoltaikmodule verbauen, was einer Fläche von rd. 96000 m² entspricht. Die Stromproduktion dieser Module reicht aus um den Jahresbedarf von rund   2900 Haushalten zu decken.“ so Martin Datko bei seiner Firmenvorstellung. Bei der anschließenden Besichtigung der neuen Hallen erklärte Andreas Datko: „ Beim Hallenneubau wird es nicht bleiben, auch im Verwaltungstrakt werden wir kurzfristig eine Erweiterung vornehmen, um ausreichend Platz für unsere gestiegene Mitarbeiterzahl zu schaffen.“  Nach Abschluss dieser informativen Radtour ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich beim Grillen am Lambertihaus ausklingen.


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